Startseite › "Osama" in der Alten Försterei

Die Ilmenauer Hochschulgruppe von amnesty international lädt am Mittwoch, dem 25. Januar, zu einem Filmabend in die Alte Försterei in Ilmenau. Ab 20 Uhr wird der Spielfilm „Osama“ aus Afghanistan gezeigt. Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.
„Osama“ aus dem Jahr 2003 ist der erste lange Spielfilm, der in Afghanistan nach dem Ende der Taliban-Herrschaft gedreht wurde. Die Hauptdarstellerin schlägt sich verkleidet als Junge namens Osama, ein in Arabien oft vergebener Name, durch eine von Männern dominierte Welt und versucht so, ihre Mutter und Großmutter zu versorgen. Doch der Plan misslingt, der vermeintliche Junge wird enttarnt und zwangsverheiratet.
Alle Darsteller des Films sind Laien, auch die junge Hauptdarstellerin. Regisseur und Drehbuchautor Siddiq Barmak erntete zu den Filmfestspielen in Cannes stehende Ovationen und der Film unter anderem im Jahr 2004 den Golden Globe in der Kategorie „Bester ausländischer Film“.
Die Ilmenauer Hochschulgruppe von amnesty international besteht zum Großteil aus Studenten, die unter anderem mit Unterschriftenaktionen weltweit die Wahrung von Menschenrechten unterstützen. Mehr Informationen und Kontakt zur Gruppe gibt es unter amnesty-ilmenau.de im Internet.