Startseite › Bildungshappen zum ISWI-Brunch

Amnesty international beteiligt sich mit zwei Aktionen an Internationaler Studentenwoche in Ilmenau: Zur Internationalen Studentenwoche (ISWI) verteilt die Ilmenauer Gruppe von amnesty international diesen Sonntag beim Brunch auf dem Wetzlarer Platz selbstgebackene Bildungshappen für Menschenrechte und organisiert am Montag einen Vortrag.
Am traditionellen Sonntagsbrunch der Internationalen Studentenwoche in Ilmenau wird die örtliche Hochschulgruppe von amnesty international (ai) am 3. Juni dieses Jahres auf dem Wetzlarer Platz wieder mit einem Stand teilnehmen. Von 10 bis 13 Uhr wird dort Selbstgebackenes mit Fakten zu Menschenrechten verteilt.
Die Bildungshappen sollen Appetit machen auf das Engagement für etwas eigentlich Selbstverständliches: die Wahrung von Menschrechten. Allein im letzten Jahr zählte amnesty international weltweit 102 Staaten, in denen Menschen misshandelt und gefoltert wurden. Diese Aktion zur ISWI findet auch vor dem Hintergrund des Weltflüchtlingstages am 20. Juni und des Internationalen Tages gegen Folter am 26. Juni statt.
Außerdem betreut die ai-Gruppe Ilmenau zur ISWI die Workgroup "Education as Human Right (Bildung als Menschenrecht)". Als Referentin wurde Mona Motakef gewonnen, die am Montag, 4. Juni, 10 Uhr, im Kirchhoff-Hörsaal 1 ein Impulsreferat hält mit dem Titel:
"Introducing the Right to Education as an Empowerment Right" (Einführung in das Recht auf Bildung als ein Selbstbefähigungsrecht)
Motakef, geboren in Teheran, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Deutschen Institut für Menschenrechte in Berlin im Bereich Menschenrechtsbildung sowie an der Universität Duisburg-Essen tätig. Einer ihrer akademischen Arbeitsschwerpunkte ist „Menschenrecht auf Bildung“.
Zum Brunch am Sonntag unterstützt die Ilmenauer Gruppe die „EinSatz“-Kampagne von amnesty international, bei der die Freilassung, beziehungsweise Hafterleichterung von inhaftierten Journalisten in China, Kuba und Turkmenistan gefordert wird.
Laut den von ai geführten Statistiken waren 2004 rund 48 Prozent der gestarteten Unterschriften-Aktionen erfolgreich: Gewaltlose politische Gefangene wurden freigelassen, Folterungen unterbunden, Todesurteile umgewandelt oder bei Gefangenen wurden zumindest Hafterleichterungen erreicht.
Die Ilmenauer Gruppe von amnesty international besteht zum Großteil aus Studenten, die unter anderem mit Unterschriftenaktionen weltweit die Wahrung von Menschenrechten unterstützen. Mehr Informationen und Kontakt zur Gruppe gibt es unter amnesty-ilmenau.de im Internet.