Startseite › Gold für die Menschenrechte in China

Die Ilmenauer Amnesty-Gruppe lädt kurz vor Beginn der olympischen Spiele zu einem Vortragsabend in die Alte Försterei ein. Das Thema: Die aktuelle Menschenrechtssituation in China und Tibet.
Am Donnerstag, dem 3. Juli 2008, veranstaltet Amnesty International Ilmenau in der Alten Försterei einen Themenabend zu China. Dr. Renate Müller- Wollermann, Asien-Expertin von Amnesty, wird über die aktuelle Menschenrechtssituation in China sprechen und Michael Stade wird von seinen Erfahrungen als Tourist in Tibet berichten. Beginn der Veranstaltung ist um 19 Uhr, der Eintritt ist frei.
Die Olympischen Spiele stehen vor der Tür und die chinesische Regierung bemüht sich, das Land als modern und fortschrittlich zu präsentieren. Peking versprach zur Vergabe vor sieben Jahren eine Verbesserung der Menschenrechtssituation. Doch wie sieht es nun, gut einen Monat vor Beginn der Spiele, tatsächlich in der Volksrepublik aus? Zwangsenteignungen wegen der Olympischen Spiele und Berichte über Ausschreitungen in Tibet erschütterten die Weltöffentlichkeit in den vergangenen Wochen.
2005 reiste der Gothaer Michael Stade für 2 Wochen durch die Himalaya-Region Tibet. Von dieser Reise berichtet er am Donnerstag in Bild und Ton. Dr. Renate Müller-Wollermann wird als Asien-Spezialistin über die derzeitige chinesische Menschenrechtspolitik, ihre Entwicklungen im Lichte der Olympischen Spiele und ihre Perspektiven sprechen.
Kampagne "Gold für Menschenrechte"
Amnesty International fordert keinen Boykott der Olympischen Spiele, sondern die Einhaltung der Menschenrechte. Die Olympischen Spiele sollen wie versprochen zu einer Verbesserung der Menschenrechtssituation beitragen. Die Kampagne wurde am 07. Dezember 2007 in Berlin gestartet, es sollen mindestens 100.000 Unterschriften für die Entwicklung der Menschenrechte in China zusammenkommen. Unter www.goldfuermenschenrechte.de gibt es die Möglichkeit, online zu unterschreiben.
China wurde für den offenen Umgang mit der Berichterstattung über das verheerende Erdbeben in der Provinz Sichuan gelobt. Die Ilmenauer Gruppe spricht den Angehörigen ihr Beileid aus und wird am Rande der Veranstaltung auch Spenden für die Opfer sammeln.
Über Amnesty International
Amnesty International ist eine kritische Stimme – unabhängig von Regierungen, Unternehmen oder Staaten. Die Organisation bemüht sich weltweit um den Schutz der Menschenrechte. Amnesty International zählt mehr als 1,8 Million Mitglieder und Unterstützer in mehr als 150 Staaten.
Über Amnesty International Ilmenau
In der Ilmenauer Hochschulgruppe von Amnesty International arbeiten Studenten und engagierte Ilmenauer zusammen, um unter anderem mit Unterschriftenaktionen weltweit die Wahrung von Menschenrechten unterstützen. Mehr Informationen und Kontakt zur Gruppe gibt es unter amnesty-ilmenau.de im Internet.