Amnesty International Gruppe Ilmenau

Impressum | Login

Gruppe Ilmenau

StartseiteAmnesty Ilmenau sammelt Unterschriften für Flüchtlinge

Banner als pdf

13.04.2017

Aufruf in Ilmenau zur Unterstützung für Geflüchtete

In Deutschland verschlechtert sich die Lebenssituation der Geflüchteten immer weiter, denn seit 2015 wurden von der Bundesregierung zahlreiche Asylrechtsverschärfungen beschlossen. Darunter zum Beispiel die Aussetzung des Familiennachzugs. Die Amnesty Hochschulgruppe Ilmenau beschloss daher, die Ilmenauer Studierenden über die Flüchtlingsarbeit, die Amnesty International macht, zu informieren und für eine humane Flüchtlingspolitik in Deutschland zu werben.

Dafür bauten wir am Mittwoch den 12. April einen Stand in der Mensa Ehrenberg an der Technischen Universität auf.

"Die Zusammenführung von Familien und das Wissen um ihre Sicherheit sind wichtige Voraussetzung, dass Geflüchtete Perspektiven für das Leben in einem neuen Land entwickeln und Traumata von Krieg und Flucht verarbeiten können." so Fabian de Planque, Gruppensprecher der Amnesty Hochschulgruppe Ilmenau.

"Auch die rassistische Gewalt gegen Asylsuchende und ihre Unterkünfte ist nach Angaben von Amnesty International in Deutschland seit 2015 stark gestiegen. 2016 gab es mehr als 3.500 Übergriffe – das sind fast zehn Angriffe pro Tag." ergänzt Andreas Beyer, Finanzer der Gruppe. Dabei ist Asyl ein Menschenrecht. Nach Artikel 14 hat jeder, der verfolgt wird, das Recht auf ein faires Asylverfahren. Das schließt auch die Gewährleistung sicherer und legaler Zugangswege mit ein. Die Amnesty International Hoschulgruppe Ilmenau fordert die konsequente Umsetzung dieses Menschenrechts.

Links: Faltblatt: "Flüchtlinge brauchen Schutz" + Argumente für eine humane Flüchtlingspolitik